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Responsible Robotics (RR-AI)

Tracing Ethical and Social Aspects of AI-Based Transformations in Healthcare Work and Knowledge Environments

Fördergeber

Bayerisches Institut für Digitale Transformation (bidt) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; Themenschwerpunkt „Forschung zu Wirtschaft und Arbeit“ – Mensch und Maschine: Wege zu einer neuen Arbeitsteilung

 

Beteiligte Personen

TU München: Prof. Dr. Alena Buyx, Prof. Dr. Sami Haddadin, Prof. Dr. Ruth Müller

Uni Graz: Univ.-Prof. Dr. Iris Eisenberger, M.Sc. (LSE), Dr. Sebastian Scholz

 

Inhalt

Die Integration von „Embodied Artificial Intelligence” wird in den kommenden Jahrzehnten wesentliche Vorteile für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft bringen. Dennoch halten Innovationen wie AI- Operationssysteme, AI-Prothesen, Pflege- oder teilweise sogar Mikro- und Nanoroboter eine Reihe an ethischen, sozialen, politischen und rechtlichen Herausforderungen parat, darunter auch grundlegende Veränderungen in der Arbeitskultur und dem Fachwissen von Mediziner*innen.

Die Herausforderungen, die sich aus der neuen Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine ergeben, erfordern eine proaktive Herangehensweise, wenn die „embodied“ AI erfolgreich und verantwortungsbewusst in Gesellschaft und Medizin integriert werden soll.

Während überbordende Standards wie jene der European High Level Expert Group on Artificial Intelligence oder der ISO für persönliche Pflegeroboter entwickelt wurden, fehlen konkrete und nuancierte Rahmenbedingungen für die verantwortungsvolle Integration von „embodied“ AI-Produkten in Gesundheitswesen und medizinischer Arbeitskultur großteils. Weiters fehlt es an Best-Practice-Modellen zur interdisziplinären Entwicklung von Mensch-Maschine-Applikationen und Biomedizin, die ethische, soziale und regulatorische Fragen miteinbeziehen.

Das Projekt „Responsible Robotics“ möchte daher

1) die sozialen, ethischen und rechtlichen Dimensionen zweier neuartiger AI-basierter Technologien (Serviceroboters GARMI und eine intelligente Exo-Armprothese) während ihrer Entwicklung und ihres Einsatzes in der medizinischen Praxis empirisch untersuchen;

2) eine praxisnahe Toolbox für zukünftige AI-Innovationen sowie konkrete Standards und Empfehlungen für die verantwortungsvolle Integration von „embodied“ AI in die medizinische Arbeit und Ausbildung entwickeln;

3) die Toolbox sowie die Standards und Empfehlungen durch interdisziplinäre co-creation und Arbeitsplatzintegration von „embodied“ AI-Anwendungen experimentell testen.

Das Projekt wählt deshalb einen innovativen, „eingebetteten“ Ansatz, in dem die ethische, soziale, rechtliche und politische Analyse einen integralen Bestandteil des Designprozesseses und der folgenden Integration eines AI-Produktes am Arbeitsplatz darstellen. Die Ergebnisse werden mit Stakeholdern diskutiert, einem Pilot-Test unterzogen und breit disseminiert.

Das Projekt ist Teil des transdisziplinären Konsortiums "Digitalisierung", das sich mit Fragen des digitalen Wandels in Wirtschaft und Arbeit, Politik und Gesellschaft sowie Medien und öffentlicher Kommunikation beschäftigt. Das Konsortium wird durch das Bayerische Institut für Digitale Transformation (bidt) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften finanziert.

18.01.2021

Responsible Robotics: Projektmeeting

Am 18. Jänner fand ein Kick-Off Projektmeeting mit Münchner Kolleg*innen im Rahmen des Projekts „RR-AI: Tracing Ethical and Social Aspects of AI-Based Transformations in Healthcare Work and Knowledge Environments” statt.

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