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Mission Statement

 

„Öffentliches Wirtschaftsrecht in Österreich und Europa“

 

Die Doktoratsschule „Öffentliches Wirtschaftsrecht in Österreich und Europa“ ist ein Kooperationsprojekt der Rechtswissenschaftlichen Fa­kultäten der Universitäten Graz, Innsbruck, Salzburg und WU Wien.

 

Ziele

Eine Dissertaton zu erstellen bedeutet, sich an der rechtswissenschaftlichen Forschung maßgeblich zu beteiligen. Es kostet sehr viel Zeit, eigene Ideen und Thesen zu entwicklen. Ein wichtige Funktion hat dabei der wissenschaftliche Diskurs mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Die „Doktoratsschule Öffentliches Wirtschaftsrecht in Österreich und Europa" bietet den Doktorandinnen und Doktoranden eine Plattform, auf der sie ihre Forschungsprojekte nicht nur in der eigenen Fakultät, sondern in einem österreichweiten Netzwerk präsentieren und zur Diskussion stellen können.

Durch die gemeinsame Expertise der teilnehmenden Universitätsprofessoren im Verfassungs- und Verwaltungsrecht und im europäischen und öffentlichen Wirtschaftsrecht einerseits und durch die Spezialisierungen andererseits (etwa im Beihilfenrecht, Recht der Daseinsvorsorge, Staatorganisationsrecht, Finanzverfassungsrecht, Energierecht, Finanzmarktaufsichtsrecht und behördlichen Kooperationsrecht), die in der Doktoratsschule zusammengeführt werden, wird den jungen Forschern und Forscherinnnen ein Kompetenznetzwerk angeboten, das gerade nicht auf die begrenzende Schwerpunktbildung der einzelnen Universitäten fokussiert ist, sondern sich darüber hinwegsetzt, darauf aufsetzt und als Expertennetzwerk Synergieeffekte optimiert.

 

Dieses Netzwerk soll zugleich die Grundlage für neue Forschungsinitiativen wer­den, um später projektbezogene Drittmittel einwerben zu können.

 

Thematische Ausrichtung

Doktoratsschule „Öffentliches Wirtschaftsrecht in Österreich und Europa“ ist auf einige der aktuellsten und wichtigsten Forschungsgebiete im Bereich der Rechtwissenschaften bezogen. Im Überschneidungsbereich von Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht und Europarecht stehen derzeit grundlegende Neuausrichtungen der öffentlich-rechtlichen Rahmenbedigungen der Europäischen Union und ihrer Wirtschaftsverfassung und –organisation an, so zB im Zusammenhang mit den europäischen „Rettungsschirmen“, der Fiskalunion, dem europäischen Verwaltungs- und Regulierungsverbund (zB in den Sektoren Energie und Finanzmarkt), den Dienstleistungen von allgemeinem Interesse und dem öffentlich-rechtlichen Kommunikationsrecht.

 

Teilnahmevoraussetzungen

Die Doktoratsschule steht exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich in einem Doktoratsstudium der Rechtwissenschaften an einer der vier teilnehmenden Fakultäten inskribiert haben, offen. Aus jeder Fakultät sollen drei bis vier Doktorandinnen und Doktoranden teilnehmen können.

 

Organisationskonzept

Die Doktorandinnen und Doktoranden sollen nach den Promotionsordnungen ihrer „Heimatfakultät“ (eine der vier teilnehmenden Fakultäten) promovieren.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich in regelmäßigen Abständen (mindestens 1x im Semester in sog. Klausurtagungen), und präsentieren und diskutieren ihre Forschungsergebnisse.

Ferner soll das Netzwerk die Grundlage bilden, um künftig Forschungsvorhaben gemeinsam zu entwickeln und um Drittmittelprojekte beantragen zu können. Perspektivisch sollen auch Auslandsaufenthalte für einzelne Doktorandinnen und Doktoranden vermittelt und ermöglicht werden. Die Doktoratsschule soll ferner Gelegenheit geben, einen Einstieg in europäische Netzwerke zu finden.

 

Entwicklung

Die Doktoratsschule baut auf das gemeinsame Seminar im Öffentlichen Recht der genannten Universitäten auf („Öster­reichseminar“). Bereits seit Wintersemester 2010/11 haben die teilnehmenden Universitätsprofessoren begonnen, auf informaler Ebene Möglichkeiten einer Forschungskooperation der Universitäten auszuloten. Im Sommersemester 2011 haben sie erstmals ein fakultätsübergreifendes Doktorandenseminar im Öffentlichen Recht abgehalten. Dabei wurden Doktoranden und Doktorandinnen der fünf Universitäten eingeladen, ihre wissen­schaftlichen Arbeiten vorzustellen und Fortschrittsberichte mit ihnen und den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen zu diskutieren. Die ersten Veranstaltungen fanden in Salzburg und Graz statt. Wegen des herausragenden Erfolges wurde das Österreichseminar im Wintersemester 2011/2012 an der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität Innsbruck fortgesetzt. Das Österreichseminar findet nunmehr jedes Semester statt. Bisherige Veranstaltungsorte, Fotos und Foliensätze der Teilnehmer und Teilnehmerinnen finden Sie in der Rubrik „Veranstaltungen“. Mehr als 30 Doktorandinnen und Doktoranden haben bisher an der Kooperation teilgenommen.

 

 

 

Kontakt

Universitätsstraße 15 / C 3 8010 Graz
Mag. Katharina Amon Telefon:+43 (0)316 380 - 3383

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