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Newsletter OER # 03/2026-06/2026
Donnerstag, 09. Juli 2026

Liebe Institutsmitglieder,

ein ereignisreiches und produktives Semester liegt hinter uns. Darauf dürfen wir alle stolz sein. Der Sommer darf nun ganz im Zeichen der Forschung sowie der einen oder anderen Urlaubswoche stehen!

Erholsame Sommertage und herzliche Grüße,

Maria Bertel

Neuzugänge am Institut

Peter Mischkot ist seit Anfang April 2026 Assistent im Arbeitsbereich von Bernd Wieser am Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft. In seinem Dissertationsprojekt vergleicht er die Verfassungen von Saudi-Arabien, der Islamischen Republik Iran und Nordkorea vor dem Hintergrund der "ontologischen Klassifikation" der Verfassungen von Karl Loewenstein. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Verfassungstheorie und in der Verfassungskomparatistik. Parallel zum Diplomstudium hat er die Fahrschullehrerausbildung absolviert und verfügt über eine mehrjährige Unterrichtspraxis sowie über fundierte Kenntnisse im Verkehrsrecht. Zudem hat er eine Flugausbildung absolviert, wobei er als Pilot über gute Kenntnisse im Luftfahrtrecht und einen weiteren Praxisbezug verfügt. Schließlich engagiert er sich seit 8 Jahren beim Roten Kreuz als Sanitäter und ist auch nun unser neuer Instituts-Ersthelfer.

Chiara Kreuzer absolvierte ihr Diplomstudium der Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz; begleitend dazu schloss sie das Masterstudium Klimawandel und Nachhaltige Entwicklung ab. Ende Januar 2026 trat sie ihre Stelle als wissenschaftliche Projektassistentin am Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft im Arbeitsbereich von Stefan Storr an. Während und nach ihrer Studienzeit war sie an der Technischen Universität Graz im Bereich der Lehr- und Studienentwicklung sowie des Studienrechts tätig. Im Zeitraum von 2024 bis 2025 absolvierte sie das Gerichtsjahr im Sprengel des Oberlandesgerichts Graz; ergänzend dazu war sie im Zeitraum 2025/2026 im Rahmen eines Rechtspraktikums am Landesverwaltungsgericht Steiermark, u.a. im Bereich des Umweltrechts tätig. Der Forschungsschwerpunkt von Chiara Kreuzer liegt insbesondere im Bereich des Energierechts im Rahmen des vom Austrian Science Fund (FWF) geförderten Forschungsvorhabens Energy Law as a Legal Field (ELLFie).

Marina Ferenczy ist seit Juli 2026 Projektkoordinatorin (Postdoc) am Forschungszentrum für Klimaschutzrecht - ClimLaw: Graz an der Universität Graz und nebenbei wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität von São Paulo (USP) in Brasilien. Sie hat ein interdisziplinares duales Doktoratsstudium absolviert: an der Universität São Paulo sowie an der Universität Ferrara (Italien). Ihre Dissertation mit dem Titel „Andean Paradigm in the Pluriverse: seeds for the paths of biodiversity and rival knowledge[s] in international environmental law“ schloss sie mit Auszeichnung ab. Darüber hinaus war sie Gastwissenschaftlerin am Zentrum für Sozialstudien (Centre for Social Studies, CES) der Universität Coimbra, Portugal. Ihre interdisziplinäre Forschung verbindet Klimarecht, Umweltgerechtigkeit, politische Ökologie und internationales Umweltrecht. Dabei liegt ihr besonderer Fokus auf Perspektiven des Globalen Südens und dekolonialen Ansätzen, den Epistemologien des Südens (Epistemologies of the South), den Ökologien des Wissens (Ecologies of Knowledges) sowie dem Konzept des Pluriversums (Pluriverse). Ihr besonderes Forschungsinteresse gilt der politischen Ökologie, Nachhaltigkeitstransformationen und transformativen Veränderungen, der Umweltgovernance sowie der Rolle des Rechts bei der Förderung gerechterer, pluraler und interkultureller Antworten auf die Klima- und Biodiversitätskrise. Kürzlich wurde ihr ein Forschungsprojekt von CONFAP (Brasilien) bewilligt, welches ihr eine Zusammenarbeit als Gastwissenschaftlerin im ERC-geförderten Forschungsprojekt TwinPolitics an der Universität Wien ermöglicht. Im Rahmen dieses Projekts vertieft sie ihre Forschung zu Umweltgovernance und Klimagerechtigkeit.

Amanda Alvarez Martínez studierte im Rahmen des Erasmus+ International-Programm im Sommersemester 2026 an der Universität Graz. Sie schloss 2023 ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Havanna ab. Ihre Aufbaustudiengänge umfassen Wirtschaftsrecht und Verwaltungsrecht. Derzeit ist sie Doktorandin der Rechtswissenschaften an der Universität Havanna. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf staatlichen Unternehmen und staatlichen Wirtschaftseingriffen. Sie ist Assistenzprofessorin an der Universität Havanna, wo sie Gesellschaftsrecht und Wirtschaftsrecht unterrichtet.

„REWI im Gespräch“ mit Bundesministerin Klaudia Tanner

Am 30. April 2026 fand im Rahmen der Lehrveranstaltung „VU: Verfassungsrecht 1 – Verfassung und Staatspraxis“ eine Ausgabe von „REWI im Gespräch“ zum Thema „Landesverteidigung als Verfassungsauftrag“ statt. Zu Gast war die Bundesministerin für Landesverteidigung Mag.a Klaudia Tanner, selbst Absolventin der Rechtswissenschaften. 

Nach der Eröffnung durch die Dekanin Gabriele Schmölzer führte der Studiendekan Klaus Poier ein abwechslungsreiches Gespräch mit der Bundesministerin. Sie gab dabei Einblicke in ihren persönlichen Werdegang sowie in aktuelle sicherheits- und verteidigungspolitische Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Modernisierung und Attraktivierung des Bundesheeres, immer wieder auch mit Bezug zu verfassungsrechtlichen Vorgaben. 

In der anschließenden Publikumsdiskussion hatten rund 170 Studierende aus mehreren Lehrveranstaltungen die Gelegenheit, Fragen an die Bundesministerin zu richten, wobei viele Studierende (und ebenso Bernd Wieser!) auch von ihren persönlichen Erfahrungen beim Wehrdienst berichteten.

Gastvortrag aus Havanna beim ClimLaw Round Table

Am 7. Mai 2026 referierte Prof. Elizabeth Valdes-Miranda Fernandez von der Universität Havanna zum Thema “International Climate and Energy Law and Energy Policy – a Critical Approach from a Cuban Perspective”. Der Round Table fand im Rahmen des Seminars „Energierecht und Klimaschutz“ unter der Leitung von Renate Pirstner-Ebner (ClimLaw Center) statt. Die Diskussion befasste sich unter anderem mit der spezifischen Energiesituation Kubas (Ölbedarf), den Möglichkeiten im Rahmen des Loss-and-Damage-Fonds sowie neuen rechtlichen Anreizen für Investitionen in Kraftwerke für erneuerbare Energien. Atieh Khatibi (ClimLaw Center) verglich die Situation in Kuba mit der im Iran und sprach die Machbarkeit der Einrichtung eines Klimagerichts an. Prof. Amanda Alvarez (Universität Havanna) beschrieb die Herausforderungen, denen Unternehmen bei Investitionen in die Energieinfrastruktur vor dem Hintergrund der Notwendigkeit niedriger Energiepreise gegenüberstehen.

Die inhaltliche Arbeit der Dreierkoalition im Fokus

Im Rahmen des Seminars “Politik Live” fand am 27. Mai 2026 eine Exkursion nach Wien statt. Ziel des in diesem Semester gemeinsam von Klaus Poier und Katrin Praprotnik abgehaltenen Seminars war es, politische Entscheidungsprozesse unmittelbar vor Ort erfahrbar zu machen und die Politik der Dreierkoalition aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren. Nähere Infos zur Exkursion finden sie hier.

ELAWNET-Energierechtskonferenz in Oslo

Renate Pirtner-Ebner hielt bei der 3ten internationalen ELAWNET-Energierechtskonferenz in Oslo am 9. Juni 2026 in „Session 2: Renewable energy deployment: planning, permitting and empowerment“ einen Vortrag zum Thema: „Energy Communities and Peer-to-Peer-Trading in Austrian Law”. Die ELAWNET-Konferenz wurde vom Institut für Energie- und Ressourcenrecht der Universität Oslo unter der Leitung der Institutsleiterin Prof. Catherine Banet organisiert. Sie deckte ein breites Spektrum an Themen ab, ua die Förderung erneuerbarer Energien, Versorgungssicherheit, künstliche Intelligenz im Energiesektor, Rechenzentren und Anreizsysteme für neue Energietechnologie, eine gerechte Energiewende bis hin zu regulatorischen Ansätzen für die Energiewende. Die Themen wurden von mehr als 20 Referenten von Universitäten aus aller Welt (u. a. aus Großbritannien, den USA, Hongkong, den Niederlanden, Frankreich, Finnland, Indien, …) vorgestellt. 

Außerdem hatte Renate Pirtner-Ebner dort ein Chair bei der „Session 3: Energy securlity and security of supply” mit den Vortragenden Prof. Hao Zhang (Universität Cambridge/ Universität Hong Kong), Dr. Sharowat Shamin (Universität London/Universität Dakar) und Prof. Martin Svec (Universität Masaryk, Tschechien). Konkret behandelte dieses Panel die Energiesicherheit und Gerechtigkeit, die Kapazitätsvergütungsmechanismen unter CISAF und den Rechtsrahmen zum gesamthaften Ansatz zur Energieversorgungssicherheit in China.

Let´s talk about Fairness

Am 9. Juni sprach Christoph Bezemek im Rahmen einer Veranstaltung der WKO zum Thema „Interessenvertretung und Fairness“  „LET´S TALK ABOUT - Wissenschaft und Wirtschaft im Dialog“ über Fairness in rechtstheoretischer und verfassungsrechtlicher Perspektive. In einer kontrastierenden Betrachtung von Kelsen und Rawls zeigte er, wie eine dem Grundsatz der Gleichheit verpflichtete Gesellschaft zwar nicht die Starken schwächen muss, aber dennoch nie auf die Schwächsten vergessen darf.

Dunkles Erinnern

Am 12. Juni 2026 lud das Zentrum für Kunst- und Kulturrecht zu einer bewegenden multimedialen Buchpräsentation ein. Die Veranstaltung, die im Zeichen von Manfred Bockelmanns Kinder-Holocaust-Projekt „Zeichnen gegen das Vergessen“ stand, stieß auf enormes Publikumsinteresse und erwies sich als großer Erfolg für die gelebte Erinnerungskultur. Weitere Infos finden sie hier.

14. Grazer Energierechtstag

Am 18. Juni 2026 fand 14. Grazer Energierechtstag statt. Die Veranstaltung widmete sich dem besten Marktdesign für die Energiewirtschaft und war sehr anregend und informativ. Mehr Informationen finden Sie hier.

Forschungsaufenthalt in Taiwan

Von März bis Juni 2026 hat Matthias Zußner einen Forschungsaufenthalt am Institutum Iurisprudentiae der Academia Sinica in Taipeh, Taiwan, auf Einladung von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Chien-Liang Lee absolviert.

Im genannten Zeitraum forschte Matthias Zußner in Anschluss an sein Habilitationsvorhaben intensiv zu Fragen der KI-Regulierung in Taiwan und arbeitete an einem Aufsatz über Entwicklung, System und Resilienz der demokratischen Verfassung Taiwans. 

Auf Einladung konnten im genannten Zeitraum u.a. Vorträge an der Shih Hsin University in Taipeh (über automatisierte Entscheidungsfindung in Österreich und Europa), an der National Chung Hsing University in Taichung (über eine grundrechtliche Betrachtung der neuen Regeln zur Messenger-Überwachung in Österreich) sowie am NCCU-College of Law in Taipeh (über die Grundlagen der österreichischen Verfassungsgerichtsbarkeit) gehalten werden.

Dreiländertagung aus Politikwissenschaft

Martin Dolezal und Lorenz Tripp haben im Juni 2026 als Vortragende an der Dreiländertagung der Vereinigungen für Politikwissenschaft von Deutschland, Österreich und der Schweiz in Friedrichshafen am Bodensee teilgenommen. 

ICON•S in Dublin

Andreas Joham, Alexander Hormann, Matthias Fritz, Magdalena Eder und Margarita Cvitkovic haben bei der ICON•S an der UCD Dublin das Panel „Democratic Resilience through electoral law: the austrian case“ abgehalten. 

Balancing Institutional Autonomy and Transnational Cooperation

Hedwig Unger hielt am 2. Juli 2026 einen Vortrag zum Thema „Balancing Institutional Autonomy and Transnational Cooperation: The Challenge of Adopting a Legal Entity for European University Alliances” im Rahmen des 2nd European University Initiative Research and Practice Symposiums an der WU Wien. 

Weitere Vorträge und Kooperationen

Am 5. Februar hielt Gerhard Schnedl in Leutschach an der Weinstraße auf Einladung des Vereins Pappel Forum – Initiative lebenswerte Südsteiermark einen Vortrag zum Thema „Boden bewahren, Lebensraum erhalten, Ernährung sichern: Rechtliche Steuerung von Bodenverbrauch und Bodenversiegelung in Österreich und der Europäischen Union“.

Am 17. März hielt Tina Rametsteiner einen Vortrag zum Thema "EU-Rechtsetzung im Spannungsverhältnis von Umweltschutz sowie Menschenrechten und Wettbewerbsfähigkeit“ bei der Veranstaltungsreihe Recht und Wirtschaft im Dialog zum Thema "ESG-Update: Wohin steuert die Nachhaltigkeit im Unternehmen?“ an der Universität Graz.

Von 25.-27. März nahm Tina Rametsteiner am Workshop "Rights of Nature – Nature as a Subject“ des Humanities Centre for Advanced Studies "Futures of Sustainability" der Universität Hamburg teil, wo sie einen Vortrag zum Thema "The Holders of Rights of Nature from a Comparative Legal Perspective“ hielt.

Am 14.-17. April fand die Studienreise der Österreichischen Gesellschaft für Schule und Recht (ÖGSR) nach Brüssel statt. Mit dabei waren Bernd Wieser, Beatrice Sommerauer, Alexander Hilgartner und Matthias Fritz.

Am 22. April hielt Evelyne Putz in Tampere, Finnland, einen Vortrag zum ethischen und rechtlichen Rahmen des KI-Einsatzes in Bildungsinstitutionen bei der ITK-Konferenz 2026, am 23. April war sie dort Teil eines Panels zu theoretischen und praktischen Herausforderungen in diesem Zusammenhang.

Im Rahmen des Seminares „Energierecht und Klimaschutz“ unter der Leitung von Renate Pirstner-Ebner fand am 22. April eine Exkursion in die Zentrale Warte der Energie Steiermark statt. Der Leiter der Zentralen Warte, DI Roland Bergmayer, referierte zum Thema „Das neue ElWG und die Herausforderungen an die Netzsteuerung“. Thematisiert wurden ua Blindstrommarkt, Spitzenkappung, der flexible Netzzugang, Optimierung der Smart Meter Daten und die intelligente Netzsteuerung.

Am 13. Mai fand im Rahmen des Seminares „Energierecht und Klimaschutz“ unter der Leitung von Renate Pirstner-Ebner gemeinsam mit Mag. Roland Wolfart, Herrn Dr. DI Pfeifer und DI Preiß Dieter von der Energie Steiermark eine Exkursion zum Windpark Freiländeralm statt. Die neuen, beindruckenden Windräder (Nabenhöhe bis zu 140 Meter) mit einer Gesamtlistung von 105 Megawatt werden Ende 2026 ihren Betrieb aufnehmen. Mit einer jährlichen Produktion von über 200 Gigawattstunden Strom (CO2-frei) werden sie rund 57.000 Haushalte versorgen. Erläutert wurde vor Ort der Ablauf des gesamten Genehmigungsverfahrens sowie das Spannungsverhältnis in diesem Bereich zur Beschleunigung des Verfahrens. Thematisiert wurde die Beschaffung der Anlagenteile und die technischen Herausforderungen bei der Errichtung der Anlagen. Diskutiert wurden zudem die naturschutzrechtlichen Auflagen und die Akzeptanz bei der Bevölkerung. Auch die Errichtungskosten (160 Mio Euro) und Wartungskosten der Anlagen, sowie die Repowering-Möglichkeiten am Nutzungsende der Anlagen wurden besprochen.

Am 21. Mai 2026 gestalteten Sophie Pramstrahler, Viktoria Reiher und Hedwig Unger einen Workshop zum Thema „Universitäten und liberale Demokratie“ als Teil des Stipendienprogramms des Pfingstdialogs Steiermark 2026, Geist & Gegenwart, Schloss Seggauberg. Hedwig Unger nahm am 22. Mai 2026 weiters als Panelistin an der Insiemegruppe (Podiumsdiskussion) zum Thema „Universitäten und liberale Demokratie“ im Rahmen des Pfingstdialogs Steiermark 2026, Geist & Gegenwart, Schloss Seggauberg, teil.

Im Juni wurde Tina Rametsteiner als Mitglied in die World Commission on Environmental Law der IUCN aufgenommen.

Im Rahmen des 5. Grundrechtetag an der WU zum Thema „Meinungsfreiheit unter Druck?“ hielt Christoph Bezemek am 9. Juni einen Vortrag über „Meinungsfreiheit im (semi)öffentlichen Raum“.

Am 17. Juni fand eine Panel Discussion zum Thema “Decolonising African Soil?” statt, die von Oliver C. Ruppel aktiv mitgestaltet wurde. Nähere Infos finden Sie hier.

Am 1. Juli hielt Evelyne Putz einen weiteren Vortrag im Rahmen der Online-Fachveranstaltung „Europäische Perspektiven: Impulse für Demokratie & KI in der Erwachsenenbildung“, die von der deutschen Nationalen Koordinierungsstelle der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung, dem Bayerischen Volkshochschulverband e.V. (bvv) und dem Thüringer Volkshochschulverband e.V. organisiert wurde.

Neueste Publikationen

Mitte Juni erschien im fakultas-Verlag die Publikationsfassung der Dissertation von Andreas Joham unter dem Titel „Informelle (Volks-)Befragungen – Eine verfassungsrechtliche Untersuchung“. Das von den Professorinnen und Professoren unseres Instituts herausgegebene Werk bildet den zweiten Band der Reihe „Grazer Studien – Öffentliches Recht und Politikwissenschaft“. Die Monographie widmet sich der Frage, wie informelle (Volks-)Befragungen im Gefüge der österreichischen Bundesverfassung verfassungsrechtlich einzuordnen sind.

Informelle (Volks-)Befragungen. Eine verfassungsrechtliche Untersuchung*
Andreas Joham
1. Auflage, facultas 2026
Hier zur Publikation

 

FlexLex Energierecht
Renate Pirstner-Ebner (Hrsg)
4. Auflage (Stand 1.1.2026), facultas 2026
Hier zur Gesetzessammlung

 

Biodiversität und Renaturierung im Naturschutzrecht. Recht, Politik und Praxis im Zeichen der Klimakrise
Gerhard Schnedl, Oliver C. Ruppel und Mario Walcher (Hrsg)
Verlag Österreich 2026
Hier zum Buch

 

Das Handbuch des österreichischen Jugendschutzrechts, das nunmehr in 2. Auflage vorliegt, bietet die einzige geschlossene wissenschaftliche Untersuchung der Rechtsmaterie Jugendschutz in Österreich. Die Jugendschutzgesetze der Länder werden umfassend rechtsvergleichend dargestellt, die bestehende Rechtslage wird kritisch hinterfragt und Reformvorschläge für die rechtliche Zukunft werden aufgezeigt.

Das Handbuch richtet sich nicht nur an Jurist:innen, sondern an alle, die im beruflichen Alltag mit Fragen des Jugendschutzrechts konfrontiert sind oder sich näher mit diesem Thema auseinandersetzen wollen. Einfach und verständlich formuliert, bietet es umfassende jugendschutzrechtliche Informationen, Orientierung und Unterstützung bei der Lösung konkreter rechtliche Fragen.

Handbuch des österreichischen Jugendschutzrechts
Beatrice Sommerauer
2. Auflage, Verlag Österreich 2026
Hier zum Cover

 

„Wieder gut machen“
Ein Beitrag über Gerhard Schnedl bzw seine wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich Umweltrecht, von Gudrun Pichler
Uni Zeit No I/2026, 30 – 32
Hier zum Beitrag

 

ICL Journal Band 20, Heft 1 - Special Issue: Constitutional Perspectives on Populism and on the Crisis of Democracy; Issue Editors: Yaniv Roznai and Cristina Fasone
Christoph Bezemek (Hrsg)
Hier zum Heft

 

Kreon. Nach Sophokles (und Noll)
Christoph Bezemek
in: Dimmel/Öllerer (Hrsg), Der Citoyen als Revolutionär Zur Widerständigkeit des Rechts. Alfred J. Noll. Eine Würdigung, bahoe books 2026, 257-289
Hier zum Buch

 

Quo ivisti Vergeltung?
Christoph Bezemek und Anja Krasser
in: Gölly/Kaiser (Hrsg), Festschrift für Gabriele Schmölzer, Lexis Nexis 2026, 39-46
Hier zum Buch

 

Versammlungsfreiheit und Erwerbsfreiheit – grundrechtsdogmatisches Pas de Deux
Christoph Bezemek
in: Kneihs/​Kröll/​Lendl-​Lewisch/​Lukan/​Pürgy (Hrsg), Festschrift für Georg Lienbacher, Verlag Österreich 2026, 141-159
Hier zum Buch

 

Genreregel: Regelbruch. Rechtliche Überlegungen zur Dekonstruktion von Narrativen im Gangsta-Rap am Beispiel von Bushido
Antonia Bruneder
in: Rappe/Wilke (Hrsg), HipHop im 21. Jahrhundert: Narrative, Mythen und BrücheZur Produktion von Mannigfaltigkeit, Heidelberg 2026, 193-208
Hier zum Beitrag 

 

Schenkungen an Pflichtteilsberechtigte; § 783 ABGB verfassungskonform
Antonia Bruneder
in: RdFU – Österreichisches Recht der Familienunternehmen 2026/10, Heft 1/2026.

 

Universitäten oder ihre Organe: Wer ist im universitären Bereich informationspflichtig?
Margarita Cvitkovic
zfhr 2025/6, 219
Hier zum Beitrag

 

Art 120c B-VG und Distanzwahlbestimmungen für Wahlen zu Organen beruflicher Selbstverwaltungskörper
Margarita Cvitkovic und Lorenz Tripp
Austrian Law Journal (Open-Access-Zeitschrift für rechtswissenschaftliche Beiträge aus dem österreichischen und/oder europäischen Recht)
Hier zum Beitrag

 

Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz – wichtige Weichenstellungen für das „grüne“ Stromnetz der Zukunft
Renate Pirstner-Ebner
Blog-Beitrag im facultas Verlag am 17.02.2026
Hier zum Beitrag 

 

Frieden und Wohlstand sind keine Selbstverständlichkeit
Ein Gespräch mit Oliver C. Ruppel
Hier zum Gespräch

 

Legislating for the Future. The Pan-African Model Law for Sustainable Soil Management
Oliver C. Ruppel | Harald Ginzky [eds.]
Open Access eBook
Hier zum Flyer

 

When Climate Forces Movement: The Rise of Strategic Litigation for Climate Migrants
Oliver C. Ruppel und Ruda Murray
Graz Law Working Paper No. 09-2026
Hier zum Paper

 

Rechtsschutz im österreichischen Naturschutz- und Biodiversitätsrecht: Einzelpersonen im Abseits, Umweltanwälte unter Druck und Umweltorganisationen auf der Überholspur
Gerhard Schnedl
in: Schnedl/Ruppel/Walcher (Hrsg), Biodiversität und Renaturierung im Naturschutzrecht. Recht, Politik und Praxis im Zeichen der Klimakrise, Verlag Österreich 2026, 173-230
Hier zum Buch

 

Goals of Higher Education System Governance in a Comparative Perspective
Hedwig Unger
in: Graz Law Working Paper Series 2026/07

 

Weiterleitung gemäß § 6 Abs 1 AVG oder bescheidmäßige Zurückweisung von Anbringen bei Unzuständigkeit?
Bernd Wieser
ZVG 2025, 431-436
Hier zum Aufsatz

 

Zur verspäteten Weiterleitung von Anbringen gemäß § 6 Abs 1 AVG
Bernd Wieser
ZVG 2025, 548-551
Hier zum Aufsatz

 

Das Recht der Musikschulen – Zersplitterung heute, Vereinheitlichung morgen?
Bernd Wieser und Antonia Bruneder
Schule&Recht 2025/1, 18-24
Hier zum Magazin mit dem Beitrag

 

Das neue Denkmalschutzrecht – Streiflichter zu den wichtigsten Neuerungen
Bernd Wieser und Antonia Bruneder
JRP 2026, 7-13
Hier zum Aufsatz

 

Der konzeptionelle Rahmen des Verwaltungsrechts
Bernd Wieser und Petro Reshko
in: Wieser/Lazur/Karabin/Bilash (Hrsg.), Allgemeines Verwaltungsrecht der Ukraine, Wien 2026, 3-15
Hier zum Werk

 

Das Verwaltungsrecht – ein fundamentaler Bereich des öffentlichen Rechts
Bernd Wieser und Petro Reshko
in: Wieser/Lazur/Karabin/Bilash (Hrsg.), Allgemeines Verwaltungsrecht der Ukraine, Wien 2026, 17-28
Hier zum Werk

 

Aufhebung und Abänderung von Bescheiden nach § 68 Abs 2 AVG und Verzicht auf erworbene Rechte
Bernd Wieser
in: FS Lienbacher 2026, 1029-1040
Hier zur Festschrift mit dem Beitrag

 

Der österreichische Vizekanzler in verfassungsrechtlicher Sicht
Bernd Wieser
JBl 2026, 201 - 213
Hier zum Aufsatz

 

Begründungspflicht bei Einspruch gegen eine Strafverfügung?
Bernd Wieser
ÖJZ 2026, 263-266
Hier zur Vorschau

 

Großverfahren neu nach AVG
Bernd Wieser
ZVG 2026, 179-192
Hier zum Aufsatz

 

Der Bescheid und seine Alternativen
Matthias Zußner und Beatrice Sommerauer
in: Krawczyk (Hrsg), Das rechtliche Erbe Österreichs im polnischen Verwaltungsverfahren, V&R Unipress 2026, 159-176

 

Austria
Matthias Zußner
The Italien Journal of Public Law 2026/Issue 1: The Dark Side of Algorithms under the Comparative Lens: Automated Administrative Decisions between Efficiency and Due Process (Sonderheft herausgegeben von Prof. Angela Ferrari Zumbini), 26-40, 197, 224, 249-251, 272-273, 292, 306-307, 328-329

WICHTIGE TERMINE

21. Oktober 2026
ClimLaw Workshop: “Climate mortality a legal reality: A human security perspective”
Ort: Moot Court Room

 

25. November 2026
4th Annual ClimLaw PhD Workshop
Ort: Meerscheinschlössl

 

26. November 2026
8. Grazer Umweltrechtsforum 2026, „Umwelt- und klimagerechtes Bauen. Steuerungsansätze in Recht, Politik und Praxis“
(organisiert vom Forschungszentrum für Klimaschutzrecht ClimLaw: Graz in Kooperation mit der Hohenberg Rechtsanwälte GmbH und der Kammer für Ziviltechniker:innen für Steiermark und Kärnten)
Ort:  Meerscheinschlössl

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