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GADE

 

„Gaming und Demokratie“

Die Diskussion um einen möglichen Spalt in der Gesellschaft, die sich seit den Migrationsbewegungen 2015 intensiviert hatte, spitzte sich im Zuge der Corona-Pandemie offensichtlich zu. Eine Analyse der Situation vorzunehmen sowie mögliche Maßnahmen zu suchen ist nicht nur Auftrag für die politische Ebene. Besonders im wissenschaftlichen Bereich ist es naheliegend, entsprechende tiefgehende Untersuchungen anzustellen und Vorschläge zur Förderung der Integration in der Gesellschaft zu entwickeln.

Gaming“ liegt allgemein, nicht zuletzt in der jüngeren Generation, im Trend. An der Technischen Universität Graz konnte sich dazu auch ein – bereits vielfach prämiertes – Zentrum unter der Leitung von Frau Ass.-Prof.in Dipl.-Ing.in Dr.in Johanna Pirker etablieren, das als „Game Lab Graz“ interdisziplinäre Forschungen zur Technik sowie zum Nutzen und den Auswirkungen insbesondere des internetbasierten Gaming durchführt.

In einer Kooperation zwischen dem Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft an der Universität Graz unter der Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr. Klaus Poier und dem „Game Lab Graz“ unter der Leitung von Ass.-Prof.in Dipl.-Ing.in Dr.in Johanna Pirker soll im Rahmen des Projektes „Gaming und Demokratie (GADE)“ ein Beitrag zur Diskussion um den angesprochenen sogenannten Spalt in der Gesellschaft geleistet werden. Idee des Projektes ist als Denkfigur, dass im Rahmen eines Spieles fiktive COVID-19-ungeimpfte und -geimpfte Personen aufeinandertreffen. Spielziel sollte es sein, möglichst viele Ungeimpfte von der Impfung zu überzeugen. Begleitend könnte das Spielen politikwissenschaftlichen, soziologischen und psychologischen Studien offenstehen, mit dem Ziel, etwa zu untersuchen, welche Auswirkungen das Spielen auf das Impfverhalten realer Personen hat, aber insbesondere auch, ob das Spielen ein besseres Verständnis für die andersdenkenden Personen entwickeln lässt oder das Gegenteil bewirkt.

Das Projekt soll das Ziel haben, die Machbarkeit eines solchen Forschungsansatzes – auch aus datenschutzrechtlicher Sicht – zu überprüfen und mögliche weitergehende Forschungsdesigns im Bereich demokratiepolitischer Studien in Verbindung mit „Gaming“-Forschung zu entwickeln sowie dabei auch die Möglichkeit weiterer interdisziplinärer Forschungsnetzwerke in einem solchen Format auszuloten. Das Projekt „GADE“ wird von Univ.-Prof. Dr. Klaus Poier vom Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft mit Ass.-Prof.in Dipl.-Ing.in Dr.in Johanna Pirker vom „Game Lab Graz“ der TU Graz als Kooperationspartnerin geleitet.

Kontakt

Universitätsstraße 15/C3 8010 Graz
Univ.-Prof. Dr. Klaus Poier Telefon:+43 (0)316 380 - 3380

Sprechstunde:
Voranmeldung per Email erforderlich (in der Regel Freitags 10 Uhr)
Kontakt: Mag. Katharina Amon
katharina.amon@uni-graz.at
+43 (0)316 380 - 3383

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